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Freie Fahrt zum Neuwagen: So verkaufen Sie Ihren Gebrauchten am besten

Es ist soweit: Der neue Wagen steht zur Abholung bereit, die Vorfreude ist spürbar und die Gedanken kreisen um die erste Fahrt. Meist bleibt an dieser Stelle jedoch noch die Notwendigkeit das alte Auto loszuwerden. Dafür stehen eine Reihe verschiedener Wege offen, die sich allerdings stark bei Zeitaufwand und Ertragsmöglichkeiten unterscheiden.

Von privat zu privat: Die Chancen auf dem freien Markt

Der Klassiker ist immer noch das Inserat für den Gebrauchtwagen. Internetportale haben hier Anzeigenblätter und Zeitungen weit hinter sich gelassen. Ein ordentlich formuliertes Inserat mit ansprechenden Fotos eines gepflegten Wagens wird schnell viele Interessenten anziehen. Wer eine möglichst lückenlose Wartungs- und Pflegehistorie vorweisen kann, steigert seine Chancen auf einen hohen Erlös. Ein ehrlich und umfassend präsentiertes Fahrzeug sticht aus der Masse an tausenden vergleichbarer anderer Wagen heraus.

Nicht zu unterschätzen ist jedoch der Aufwand für diesen Verkaufsweg. Das Erstellen des Inserats ist dabei der kleinere Teil. Wer einen beliebten Fahrzeugtyp verkaufen will, muss mit einer großen Anfragenflut in kurzer Zeit rechnen. Termine für Besichtigungen und Probefahrten können zu echten Zeitfressern werden. Wer jedoch ein wenig nachgefragtes Modell, das zudem nicht mehr top in Schuss ist, verkaufen will, wartet unter Umständen lange Zeit vergebens auf ernst gemeinte Anfragen. 

3, 2, 1 - und endlich deins! Kaufpreise richtig einschätzen

Entscheidend für den erfolgreichen Verkauf ist auch ein realistischer Preis. In einschlägigen Online-Portalen lassen sich zwar Vergleichspreise für ähnliche Fahrzeuge finden. Die Preise entsprechen aber eher den Wunschvorstellungen der Verkäufer, statt den tatsächlichen Marktwerten. Helfen kann man sich beispielsweise mit der bekannten Schwacke Liste, in der die Gebrauchtwagenwerte tausender Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungen geführt werden. Diese Liste dient auch Händlern als Grundlage zur Preisfindung. Andere Anbieter von Fahrzeugbewertungen führen nach Ermittlung eines ersten Schätzpreises eine kostenfreie individuelle Untersuchung des Wagens an und weisen am Ende den tatsächlichen Wert anhand von Wartungszustand und Gebrauchsspuren aus. Ein hilfreicher Vergleich zwischen Schwacke Liste und Alternativen, die zweistufig Fahrzeuge bewerten, zeigt die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten auf.

Verkauf an einen gewerblichen Händler – schnell und billig?

Wer nicht bereit ist Zeit und Aufwand für einen privaten Autoverkauf zu investieren, sollte den Wagen bei verschiedenen gewerblichen Händlern anbieten. Auch hier gilt: Beliebte Modelle mit für die Fahrzeugklasse typischer Ausstattung werden gern angekauft, weil die Händler einen schnellen Wiederverkauf erhoffen. Aber auch weniger nachgefragte Wagen können verkauft werden, es ist letztlich alles eine Frage des Preises. In jeden Fall steigern gute Pflege, Wartungsrechnungen und ein hoffentlich lückenloses Scheckheft das Interesse des Händlers.

Zumeist erhält man innerhalb einer Stunde ein Ankaufangebot, allerdings wird der Preis oft unter dem erwarteten Erlös beim Privatverkauf liegen. Wer vorab den ungefähren Wert seines Autos ermittelt hat, kann zumindest ungefähr einschätzen wie realistisch das Angebot des Händlers ist. Am Ende muss jeder selbst abwägen, ob der sichere schnelle Verkauf oder der häufig aufwändigere private Verkauf von Vorteil ist.

Die Suche nach dem Bestpreis

Ein sauberes Fahrzeug mit nachweisbarer Historie und ohne Wartungsstau wird immer einen guten Preis erzielen, egal ob an privat oder an einen Händler verkauft wird. Kann man noch eine frische TÜV-Plakette vorweisen, bietet dies dem Käufer ein zusätzliches Stück Sicherheit. Wer den Aufwand nicht scheut, wird beim Privatverkauf wahrscheinlich einen höheren Erlös erzielen. Auf die rechtlichen Belange bei Probefahrten, Verkauf und Abmeldung muss man dann allerdings selbst achten. Händler sind hier anders abgesichert und viele von ihnen übernehmen als kostenfreie Serviceleistung die Abmeldung des Fahrzeugs. Empfehlenswert ist in jedem Fall sich den Verkaufserlös bar auszahlen zu lassen, so wird möglicher Betrug bei Schecks oder Überweisungen ausgeschlossen.

Ist der Verkauf des alten Gebrauchtwagens erfolgreich abgewickelt, steht der ersten Ausfahrt im Neuwagen nichts mehr im Wege.